Der 3 Ster­ne­koch
und sei­ne Aus­zeich­nun­gen

Auch wenn Chris­ti­an Bau für jede sei­ner Aus­zeich­nun­gen – und die Lis­te ist lang – unglaub­lich dank­bar ist, mit der Ver­lei­hung des drit­ten Miche­lin-Sterns hat der Spit­zen­koch das erreicht, was neben ihm nur weni­ge wei­te­re deut­sche Küchen­chefs außer­ge­wöhn­li­cher Restau­rants geschafft haben.

Er steht für Per­fek­ti­on und Prä­zi­si­on, doch bewei­sen muss er sich selbst und ande­ren nichts mehr. Das schmä­lert jedoch nicht im gerings­ten sei­ne Moti­va­ti­on: Ohne sich auf sei­nem drit­ten Stern aus­zu­ru­hen, ver­tei­digt er die­sen per­sön­lich seit vie­len Jah­ren, täg­lich, höchst ehr­gei­zig und mit vol­lem Ein­satz. Drei Miche­lin-Ster­ne, mehr­ma­li­ger “Koch des Jah­res” ver­schie­de­ner Restau­rant­kri­ti­ker, 19,5 Punk­te im Gui­de Gault Mil­lau. Die Aus­sa­ge, Chris­ti­an Bau sei der bes­te Koch Deutsch­lands, ist Geschmacks­sa­che, doch er gehört zwei­fels­frei zur obe­ren Spit­ze aller deut­schen, wenn nicht sogar welt­wei­ten, Aus­nah­me­ta­len­te am Herd.

Sternekoch | Auszeichnungen | Christian Bau
Team | Gourmet | Christian Bau

In nur sie­ben Jah­ren erkoch­te Chris­ti­an Bau für das “Victor’s Fine Dining by chris­ti­an bau” drei Miche­lin-Ster­ne. Für den Ster­ne­koch ist dies die Aus­zeich­nung, mit der er sich end­gül­tig welt­wei­ten Respekt ver­schafft hat. Der ers­te Miche­lin-Stern wird ihm bereits nach sie­ben Mona­ten als Küchen­chef ver­lie­hen, ein Jahr spä­ter kann sich Chris­ti­an Bau 2 Ster­ne Koch schimp­fen. 2005 folgt – unver­hofft – der drit­te Stern. Es ist Jahr für Jahr ein neu­er Kampf, die­se Höchst­be­wer­tung zu bewah­ren, doch Chris­ti­an Bau und sein Team meis­tern ihn sou­ve­rän.

Beacht­lich ist, dass Chris­ti­an Bau bis zum drit­ten Miche­lin-Stern eine klas­si­sche fran­zö­si­sche Küche gekocht hat. Erst 2007 kam der kuli­na­ri­sche Umbruch, die Wei­ter­ent­wick­lung sei­ner Küchen-Phi­lo­so­phie und die Inte­gra­ti­on japa­ni­scher Pro­duk­te in die fran­zö­si­sche Hoch­kü­che. Chris­ti­an Bau war der ers­te Koch, der fri­sche Yuzu Früch­te nach Deutsch­land impor­tiert und Fonds nur noch aus Dashi zube­rei­tet hat. Das war die Geburts­stun­de des heu­ti­gen Bau­Stils, der Grund, war­um ihn der FEINSCHMECKER und auch der Gault Mil­lau  zum “Koch des Jah­res” aus­zeich­ne­te.

Auf der CHEF-SACHE in Köln wur­de Chris­ti­an Bau gleich mehr­mals geehrt. Als Natio­nal­held gefei­ert, war er auch 2015 wie­der der “Koch des Jah­res”, außer­dem “Impuls­ge­ber der Bran­che”. Eine beson­ders gro­ße Ehre, denn: Abge­stimmt haben ins­ge­samt 8.000 Gas­tro­no­men. “Es ist ziem­lich sexy, wenn du weißt, die Bran­che akzep­tiert dich als den Bes­ten.” Chris­ti­an Bau trifft es auf den Punkt.

Drei Miche­lin-Ster­ne sind erreicht, wel­ches Ziel bleibt dann noch? Natür­lich das hohe Niveau zu hal­ten, die Gäs­te mit jedem Menü glück­lich zu machen – und auch selbst gesund und kör­per­lich fit zu blei­ben, um die gro­ße Lei­den­schaft Tag für Tag leben zu dür­fen.

Alle Aus­zeich­nun­gen auf einen Blick

  • • Novem­ber 1996: 3. Sie­ger beim Welt­fi­na­le des Prix Tait­tin­ger in Paris, Inof­fi­zi­el­le Welt­meis­ter­schaft der Köche 1996
  • • Okto­ber 1998: „Auf­stei­ger des Jah­res“, DER FEINSCHMECKER
  • • Novem­ber 1998: 1. Miche­lin-Stern, Gui­de Miche­lin
  • • Novem­ber 1999: 2. Miche­lin-Stern, Gui­de Miche­lin
  • • Dezem­ber 2000: Krea­tivs­ter Koch Deutsch­lands, BUNTE
  • • Okto­ber 2004: „Auf­stei­ger des Jah­res 2004“, Aral Schlem­mer Atlas
  • • Okto­ber 2005: „Koch des Jah­res“, DER FEINSCHMECKER
  • • Okto­ber 2005: 5 Koch­löf­fel, Aral Schlem­mer Atlas
  • • Novem­ber 2005 bis heu­te: 3. Miche­lin-Stern, Gui­de Miche­lin
  • • Mai 2006: Preis für Gro­ße Koch­kunst und Gast­lich­keit für Chris­ti­an und Yil­diz Bau, Les Amis de L’Art de Viv­re
  • • Okto­ber 2010: 5 „F“, DER FEINSCHMECKER
  • • Febru­ar 2011: „Koch des Jah­res“, Gus­to-Aus­zeich­nung
  • • Janu­ar 2012: „Koch des Jah­res“, FAZ Aus­zeich­nung
  • • Sep­tem­ber 2015: Natio­nal­held – Koch des Jah­res, CHEF-SACHE
  • • Sep­tem­ber 2015: Impuls­ge­ber der Bran­che, CHEF-SACHE
  • • Novem­ber 2017: „Koch des Jah­res 2018“, Gault&Millau, 19,5 Punk­te
  • • Okto­ber 2018: Bun­des­ver­dienst­kreuz als „kuli­na­ri­scher Bot­schaf­ter Deutsch­lands“
  • • Mai 2019 Japa­ne­se Ambassa­dor
  • • März 2020 1. Platz – Award “Nacht der Ster­ne”
  • • Mai 2020 bes­tes deut­sches Restau­rant OAD Top 100 (Platz 8)